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Bienenvölker

Nach der Auswinterung 2021 verfügbar:

Bienenvölker Rasse Carnica Linie „Lattbusch“

Die Bienen zeichnen sich durch besondere Sanftmut aus und werden auf Varroaresitenz gezüchtet.

Unsere Völker sind NICHT mit Ameisensäure behandelt, sondern bienenschonend im Sommer mit der Methode der „totalen Brutentnahme“ entmilbt worden. Dabei wurden bis auf eine Fangwabe alle Waben mit den eingeschlossenen Milben entfernt und eingeschmolzen.

Zeitgleich wurden die Bienen vor dem Abfegen in die ehemaligen Honigräume schonend mit Oxalsäure eingesprüht, um auch die Milben zu erwischen, die noch auf den Bienen sitzen.

Nach weiteren 9 Tagen wurden auch die Fangwaben mit den allerletzten Milben entfernt und nach dem Schlupf der Bienen eingeschmolzen. Dabei wurden die geschlüpften Bienen ebenfalls mit OS besprüht.

Ebenso gehöhrt das „Drohnenschneiden“  bei uns zur guten imkerlichen Praxis, um die Milbenanzahl zu reduzieren.

Ich führe meine Völker in Segeberger Beuten mit dem Rähmchenmaß „Deutsch Normal“.

Ich betreibe seit Jahren einen eigenen Wachskreislauf, so das garantiert kein „Schummelwachs“ vorhanden ist.

Am 20.12.2010. wurden alle Völker mit Oxalsäue beträufelt und damit die Restentmilbung durchgeführt.

Eine Futterkranzprobe wurde durchgeführt und das Gesundheitszeugnis mit der Gültigkeit bis zum 24.10.2021 liegt vor und wird mitgegeben.

Bienen für 2021 sind noch verfügbar.

Ein Volk kostet 150€,  Zarge/Deckel und Boden müssen vorher zu mir gebracht (oder zugeschickt?) werden oder ich berechne es zum Selbstkostenpreis.

 

Unser Honig & wissenswertes zur Biene

In Vinnen ist Honig aus eigener Imkerei jederzeit auch kontaktlos aus dem Honigschränkchen erhältlich.

Die Hobbyimker Michael und Monika Thien aus Vinnen an der Löninger Straße 27 bieten schon seit Jahren ihren Honig an ihrer Haustür an. Damit die Kunden nicht umsonst fahren, wenn mal niemand da ist, haben sie sich etwas besonderes einfallen lassen. Sie haben direkt am Wohnhaus zwei  “Honigschränkchen” angebracht, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.  Gerade in der Coronazeit wird dieses kontaktlose Angebot sehr stark genutzt, welches auf Vertrauensbasis funktioniert. Ein 500 Gramm DIB Glas (Deutscher Imker Bund) kostet 5€. Die passende Summe wird einfach in eine der beiden Schubladen gelegt und die Menge Honig entnommen. Leere Gläser werden gerne zurückgenommen und können einfach auf den Schrank gestellt werden. Angeboten werden ganzjährig zwei Sorten. Mitte/Ende Mai wird der helle Frühtrachthonig geerntet. Diese Sorte schmeckt sehr mild und beinhaltet Honig von Obstblüten, Frühblühern, aus Blumenzwiebeln wie z.B. Krokussen , Raps und alles, was bis zur Ernte im Mai geblüht hat. Die zweite und auch schon letzte Honigernte des Jahres erfolgt Anfang Juli und ergibt einen dunklen und kräftigeren Honig. In dieser Sommertracht sind Waldhonig , Tanne, Akazie und Lindenhonig enthalten. Natürlich sammeln die Bienen auch Nektar in Privatgärten, an Wegesrändern, Ufern, Straßengrün, Wiesen, Weiden und in Wäldern. Die über 20 Bienenvölker stehen verteilt in Ahmsen am Jugendkloster, an der Südradde in Vinnen/Herßum, in Löningen am Borkhorner Bach sowie am Heimatstand in Vinnen. In Lahn wird ein Stand je nach Bedarf für Ableger genutzt.  Von dort aus sammeln sie im Umkreis von über 3 km Nektar, Pollen und Propolis und sorgen dabei für eine sichere Bestäubung der Pflanzen wie z.B. der Obstbäume und der Feldfrüchte. Dabei ist es sehr interessant, dass die Honige aus Völkern an dem gleichen Standort völlig unterschiedlich schmecken können, da die Bienenvölker zu verschiedene Trachten fliegen können. Daher schmeckt regional erzeugter Honig nie gleich, da er nicht aus verschiedenen Honigen zusammengepanscht wird.

Angeboten werden neben Honig auch noch weitere Erzeugnisse der Bienen: verschiedene Cremes und Lotionen, Bonbons, Gummibärchen, Seifen, Liköre sowie Hochprozentiges. Vieles davon wird selber erzeugt mit Zutaten aus der eigenen Imkerei. Als Renner hat sich im vergangenen Jahr die selbst erzeugte “Propolistinktur” erwiesen. Als Propolis wird das Bienenkittharz (=Baumharz) bezeichnet, welches die Bienen von den Bäumen sammeln und damit den Bienenstock rein halten. Sie kleiden jede Zelle hauchdünn mit Propolis aus, desinfizieren sie so natürlich und schützen sie damit vor Krankheiten und Infektionen. Diese Propolis kann man ernten, einfrieren, mahlen und in Alkohol die Wirkstoffe herauslösen. Die Lösung wird auf 70% mit Wasser verdünnt, in Braunglasfläschchen abgefüllt und  kann dann tropfenweise z.B. mit Honig oder im Tee eingenommen werden. Propolis wirkt als natürliches Antibiotikum gegen ein breites Spektrum von Bakterien und bekämpft zudem Viren und Pilze. Es wird daher oft gegen Infektionen der Haut und Atemwege eingesetzt. Außerdem fördert Propolis die Wundheilung und eignet sich zur Desinfektion und Pflege von Wunden.

Gerne werden auch Geschenkkörbe der leckeren Imkereiprodukte genommen, die auf  Wunsch zusammengestellt werden. Auch im Klosterlädchen in Ahmsen ist unser Honig erhältlich.  Kommen sie gerne vorbei und lassen sie sich alles zeigen.

 

Wussten sie schon…

… dass 100 Bienen 10 Gramm wiegen

… dass eine Biene in 2 Minuten 1 km weit fliegt

… dass eine  Biene in ihrem Leben 800 km zurücklegt

… dass eine Bienen für 1 Pfund Honig bis zu 3,5 x um die Erde fliegen müsste

… dass die Sommerbiene nur 6 Wochen alt wird

… dass die Winterbiene bis zu 9 Monate alt wird

… dass die  Königin 4 Jahre alt werden kann

…das ein Bienenvolk im Juni aus bis zu 60.000 Arbeiterinnen, einige hundert Drohnen und aus einer Königin besteht

… dass die  Königin im Frühsommer bis zu 3000 Eier legen kann

… dass 1.500- 1.800 Eier so viel wiegen wie die Königin selber

… dass 5.000 Eier ein Gramm wiegen

… dass aus jedem 3 Tagen alten Ei eine Königin werden kann und es nur daran liegt, welches Futter sie bekommen

… dass Königinnen zeitlebens von dem Arbeiterinnen mit “Gelee Royale”, dem Bienenköniginnenfuttersaft gefüttert werden, während Arbeiterinnen und Drohnen “nur” Honig und Pollen bekommen

… dass eine Bienenlarve 2000 Pflegebesuche bekommt

…  dass eine Bienenlarve  nach 6 Tagen ihr Anfangsgewicht auf das 500fache vermehrt, vergleichsweise ein menschliches Baby in 6 Tagen 32 Zentner zunehmen müsste

… dass 14.000 Blütenstaubkörner der größten Art für ein Gramm Pollen benötigt werden

… dass 30.000 Blütenstaubkörner der kleinsten Art für ein Gramm Pollen benötigt werden

…das die Pollenqualität von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich ist,

           nährstoffreich sind Pollen von Frühjahrsblühern wie Weiden, Ahorn, Raps

           und Obstblüten, nährstoffärmer sind Pollen von Windbestäubern z.B.

           Fichten, Kiefern, Erlen, Eichen, Hasel, Pappeln und Mais

…das ohne Bienen in der Landwirtschaft in Deutschland ein wirtschaftlicher

           Schaden von 1,3 Milliarden Euro entstehen würde

… dass aus befruchteten Eiern weibliche Bienen, aus unbefruchteten Eiern die männlichen Drohnen entstehen

… dass Drohnen von den Arbeiterinnen im Juli/August in der “Drohnenschlacht” aus dem Stock vertrieben werden, da sie nicht mehr benötigt werden.

… das die männlichen Drohnen keinen Stachel haben

… das die Drohnen beim erfolgreichen Begattungsflug tot vom Himmel fallen

… dass eine Königin beim Hochzeitsflug von bis zu 20 Drohnen begattet 

           wird

… das die Honigblase 0,05 Gramm Nektar fasst

… dass die Bienen 2,5 kg Nektar für 0,5 kg Honig sammeln müssen

… dass die Biene in der Minute bis zu 30 Blüten befliegt, was pro Tag 18.000 Blütenbesuche ergibt

… dass das Ei bis zur fertigen Biene eine Entwicklung von 21 Tagen, bis zur Drohne 24 und bis zur Königin nur 16 Tage braucht

… dass das Bienenvolk durch Muskelkraft der Arbeitsbienen eine beständige Wärme von 34°Celsius im Brutnest erzeugt

…  dass die Bienenkönigin bereits  zur Jahreswende schon wieder Eier legt und auch bei Minusgraden das Brutnest auf 33 Grad geheizt werden muss?

… dass in jedem Bienenvolk etwa 20.000 Bienen überwintern und bei einsetzendem Frühlingswetter sofort voll zur Stelle sind

… dass an einem schönen Sommertag die Bienen eines einzigen Volkes über 2 Mio. Blüten besuchen? Mit jedem Besuch bestäuben sie auch die Blüten und sichern so den Weiterbestand dieser Pflanzen.