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Anno 2007....

Moin, moin, mein Name ist Michael Thien, bin Gärtnermeister und produziere im Nebenerwerb ca. 20.000 Bienenbäume (Euodia).

Falls sie Interesse an meinen Pflanzen haben, unterbreite ich ihnen gerne ein persönliches Angebot. Imkervereine können bei Sammelbestellungen besonders profitieren!


Wie ich zum Bienenbaum kam...

Mein verstorbener Schwiegervater (Hobbyimker) hat sich vor ca. 35 Jahren zwei Bienenbaumsetzlinge gekauft, von denen alle meine Pflanzen hervorgehen. Einer davon ist rein männlich, dieser mittlerweile 7-8 Meter große Baum blüht wesentlich länger als seine ebenso große weibliche Kollegin, die dafür aber bis in den Januar hinein unzählige Samen hervorbringt. Mein Schwiegervater versuchte sehr lange vergeblich, den Bienenbaum zu vermehren. Es ist sehr schwer, den Bienenbaum zu vermehren, aber mit einigen Kniffen hat es letztlich doch funktioniert...

 

 Wenn die Bäume vom Juli bis manchmal in den Oktober hinein  blühen, dann ist es unglaublich, welches Getöse in den Bäumen ist. Die Bienen sind dann so im „Euodia-Rausch“, das sogar ich dann in den Baum klettere, um mir das Gewimmel anzusehen. Sonst mache ich eher einen weiten Bogen um die Honigvölker Ich glaube nicht, dass irgendeine andere Pflanze so viele Insekten anlockt und so lange dabei blüht! Sogar auf den herunter gefallenen Blüten stürzen sich die Bienen!

Am Ostersonntag, dem 27.03.2016 bei Mistwetter, wo ich eigentlich meine Bienen durchsehen wollte... :

Mittlerweile habe ich im Jahr 2009 selber einen Imkerkurs gemacht und habe bis zu 25 Völker betreut. Derzeit sind es ca.15 Carnica- Völker, die ich daheim betreue und 5 Völker, die ich in unserer Imker-AG zusammen mit zwei weiteren Kollegen in unserer Werkstatt für behinderte Menschen betreue, wo ich auch arbeite. Den Imkerkurs habe ich damals eigentlich nur gemacht, weil ich durch die Bienenbäume so regen Kontakt mit Imkern hatte und sie mich neugierig gemacht haben. Etwas kannte ich schon durch meinen Schwiegervater und durch meinen Opa, aber selber Imker werden kam für mich nie in Frage.... Naja, der Kurs hat mich neugierig gemacht und der berühmte Bienenvirus hat mich befallen... Mein Schwager imkert seit 30 Jahren. In ihm fand ich einen kompetenten Imkerpaten (http://deutschebienen.de/), der mich bei Fragen auch jetzt noch unterstützt. Von den zwei Bienenbäumen meines verstorbenen Schwiegervaters existiert leider nur noch ein Teil des zwittrigen Baumes (meinem "Samenspender"), aus dem die Pflanzen der ersten Jahre hervorgingen. Im letzten Winter fielen leider beide Pflanzen im Winter zeitgleich wei abgesprochen um. Die Wurzeln waren kaputt und konnten die Bäume leider nicht mehr stützen. Nun lagert das Holz in der Scheune und wartet darauf, das etwas ganz besonderes aus ihm gemacht wird. Zum verfeuern ist es viel zu Schade. Ohne diese beiden Bäume hätte ich schließlich keinen Bienenbäume, keine Bienen......Mittlerweile habe ich genügend Nachfolger in Vinnen gepflanzt, so das es auch weiterhin genügend Saatgut gibt. In diesem Jahr werde ich erstmalig Sattgut von buntblättrigen (panaschierten) Bienenbäumen aussähen. Ich hoffe, diese "Fehlfarbe" vererbt sich auch über das Saatgut.....

Im letzten Jahr hat meine Frau ebenfalls eine Honigschulung gemacht, was mich sehr freut.

Es geht weiter :-)

Frohe Ostern

 

 

 

 

 


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